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Rohkost Tagebuch von Angelika

Erkenntnisse über digitale Medien und Freundschaften

Bewertung: 1 Stimmen mit einer durchschnittlichen Bewertung von 5,00.
Grüß euch Ihr Lieben!

Die Adventszeit die allzu oft von Zeitdruck im Beruf beeinträchtigt ist, hat mir dennoch für mich wesentliche Erkenntnisse bewußt gemacht, die ich in wenigen Worten mit euch teilen möchte.

Zum einen, dass es im Leben viel wichtiger ist, persönliche direkte Kontakte zu pflegen als digitale. Natürlich, digitale Medien haben oft genug den Vorteil, sich überhaupt einmal kennen lernen zu können. Doch dieser Vorteil verblasst allzu schnell, wenn sich persönliche Treffen danach ohnehin nicht regelmässig ergeben oder ergeben können.
Noch oder unbemerkt distanziert ist der Kontakt möglich, doch nicht nur der Teufel der textlichen Missverständnisse lacht sich ins Fäustchen.
Nach einer etwas unruhigen Nacht habe ich für mich beschlossen, digitale Medien ausschließlich zur Förderung der Rohkost im Sinne des gepflegten Forumsaustausches und beruflicher Natur zu verwenden.
Private Kontakte sind definitiv etwas anderes als Internetkommunikation.

Und die zweite Erkenntnis. Vor vielen Jahren hatte ich mich unter anderem für Bünde interessiert. Solche, in denen es darum geht, sich selbst weiter zu entwickeln auch im Austausch mit anderen (manchmal auch als sogenannte Geheimbünde deklariert). Da gibt es bei gemischten Gruppen u.a. die Regel, dass ein Ehepaar nicht gemeinsam in der selben Gruppe sein darf. Die Begründung dafür: Die Energie der intimen Beziehung kann die geistige (in dem Fall angestrebte Weiter-) Entwicklung aller Beteiligten in der Gruppe (aller in der Gruppe) stark hemmen.
Vom Grundsatz her hatte ich das damals schon verstanden und zum Teil weitestgehend gelebt, doch inzwischen sehe ich dies weit ausgeprägter.

Manchmal gibt einem das Unterbewußtsein durch Träume deutliche Botschaften.
Das finde ich eine tolle Sache für das Bewußtsein.



Liebe Grüße
Angelika

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Aktualisiert: 10.12.15 um 08:30 von Angelika

Stichworte: erkenntnisse Stichworte bearbeiten
Kategorien
Rohkost-Tagebuch

Kommentare

  1. Avatar von Uwe
    Meist bleibt die Kommunikation hinter der Mattscheibe unbefriedigend, flach eben...
    Aber es ist schon so, diese Verbindungen sind schon sehr oberflächlich, weil man ja nicht geneigt ist, allzu sehr privat zu sein in aller Öffentlichkeit. Und dann steht die Frage im Raum: Kann ein "normaler" Mensch soviele Kontakt pflegen, schon aus zeitlichen Gründen?

    Dann steht die Frage, ob es wirklich eine Entwicklung geben kann, wenn man sich in den Niederungen des Alltags mit den immer gleichen Dingen beschäftigen muss. Dies klingt jetzt etwas abgehoben, ist es wahrscheinlich auch. Das Bedürfnis nach Austausch, nach Kontakt mag ja menschlich sein, allzu menschlich. Die Gefahr sich zu verzetteln, durch stetige Wiederholung Entwicklungspotenziale sausen zu lassen, ist wirklich groß. Natürlich, und so denk ich insgeheim, ist Anspruch schon wichtig, weil es ja um die Sache geht, um Theorie und Praxis. Und trotzdem bleiben wir auch hinterm Bildschirm immer Menschen, die sich nicht digitalisieren lassen....
  2. Avatar von Tom Ate
    Neulich habe ich einen Artikel gelesen mit dem Titel: "Die digitale Versuchung - Zerstreuen wir uns zu Tode?"
    http://www.swr.de/swr2/programm/send...g24/index.html

    Habe mich da auch selbst angesprochen gefühlt.


    In China haben sie jetzt auf dem Bürgersteig eine eigene Spur für Smartphone-Nutzer eingerichtet, die beim Laufen ungestört ihre Social-Media Nachrichten abchecken wollen.
    http://www.sueddeutsche.de/panorama/...teig-1.2130424

    Dass die Beschäftigung mit einem Smartphone beim Autofahren gefährlich werden kann, ist bekannt. In China sind inzwischen offenbar auch Fußgänger, die den Blick nur noch aufs Display richten, zum Problem geworden. In der Millionenstadt Chongqing im Südwesten des Landes hat man nun eine überraschende Lösung gefunden: eine eigene Spur auf dem Bürgersteig für Handynutzer.
    Aktualisiert: 10.12.15 um 21:50 von Tom Ate
  3. Avatar von Uwe
    Digitale Demenz... fand ich sehr treffend
  4. Avatar von Angelika
    Zitat Zitat von Uwe
    Meist bleibt die Kommunikation hinter der Mattscheibe unbefriedigend, flach eben...
    Aber es ist schon so, diese Verbindungen sind schon sehr oberflächlich, weil man ja nicht geneigt ist, allzu sehr privat zu sein in aller Öffentlichkeit. Und dann steht die Frage im Raum: Kann ein "normaler" Mensch soviele Kontakt pflegen, schon aus zeitlichen Gründen?
    Ja, das sind gute Gedanken zum Thema. Ich bin generell ein Mensch, der lieber sehr wenige Kontakte intensiv privat pflegt als zuviele parallel. Öffentlich wäre es geheuchelt zu sagen, man kann wie mit engen Freunden befreundet sein.
    Umgekehrt, ich hatte als Teenager erlebt, dass eine Freundin beleidigt war, wenn ich mal etwas mit der anderen unternahm. Aber mit allen beiden zu dritt ging auch nicht. In dem Fall zog ich schließlich jene vor, die nicht von diesbezüglicher Eifersucht geprägt war. Das sehe ich auch bei anderen Familienmitgliedern (mit eigenem Freundeskreis dazu), wo ich es mitbekomme ähnlich - schnell ist ein(e) andere(r) beleidigt. Deshalb ist es durchaus gut, sich eher zu fokusieren, wo es locker geht. Trotzdem kann es passieren, dass man sich aus den Augen verliert, keine Zeit mehr hat.

    Die heutigen Kommunikationsmöglichkeiten können durchaus Durststrecken überbrücken, doch wenn man sich doch über zwei Jahre nicht mehr sieht, dann ist doch eine große Distanz entstanden, wie eigentlich bei persönlich unbekannten Menschen.
    Wichtige Kontakte sind natürlich immer Familie, Berufskolleginnen und enge Freundschaften.
    Aber um wirklich Zeit zu haben und diese Kontakte zu pflegen, da bin ich darauf gekommen, muss ich anderweitig geistig dann auch einmal den Schlussstrich ziehen. Es kann sogar passieren, dass sich andere Dinge herausnehmen, wo sie gar nicht genau wissen wie das in dem Fall ist, vielleicht auch gar, weil sie auf eine veraltete oder gar missverstandene Situation zurückdenken, mitunter viele Jahre zurückliegend.

    Da bringt es nichts, weiter Energie zu geben.

    Zitat Zitat von Uwe
    Dann steht die Frage, ob es wirklich eine Entwicklung geben kann, wenn man sich in den Niederungen des Alltags mit den immer gleichen Dingen beschäftigen muss. Dies klingt jetzt etwas abgehoben, ist es wahrscheinlich auch. Das Bedürfnis nach Austausch, nach Kontakt mag ja menschlich sein, allzu menschlich. Die Gefahr sich zu verzetteln, durch stetige Wiederholung Entwicklungspotenziale sausen zu lassen, ist wirklich groß. Natürlich, und so denk ich insgeheim, ist Anspruch schon wichtig, weil es ja um die Sache geht, um Theorie und Praxis. Und trotzdem bleiben wir auch hinterm Bildschirm immer Menschen, die sich nicht digitalisieren lassen....
    Eben, darum ist es gut, dort zu sein, wo man über ganz andere Sachen reden kann. Vielleicht sogar ganz abwägige Sachen, die einem einen Blick aus der täglichen Tretmühle geben - erinnern nachzudenken, ob es aktuell überhaupt noch immer so passt. Verschiedene Freundschaften können verschiedene Töne in einem selbst zum Klingen bringen, die sonst unbemerkt bleiben - und ggf eine Entwicklung ermöglichen können.

    So ein Forum finde ich ergänzend auch gut. Aus vielen Gründen. Aber nur ergänzend.
    Aktualisiert: 13.12.15 um 00:21 von Angelika
  5. Avatar von Angelika
    Zitat Zitat von Tom Ate
    Neulich habe ich einen Artikel gelesen mit dem Titel: "Die digitale Versuchung - Zerstreuen wir uns zu Tode?"
    http://www.swr.de/swr2/programm/send...g24/index.html

    Habe mich da auch selbst angesprochen gefühlt.


    In China haben sie jetzt auf dem Bürgersteig eine eigene Spur für Smartphone-Nutzer eingerichtet, die beim Laufen ungestört ihre Social-Media Nachrichten abchecken wollen.
    http://www.sueddeutsche.de/panorama/...teig-1.2130424
    Das erinnert mich an eine Aktion im Radio vor wenigen Jahren, da versuchten manche, eine Woche lange ohne ihr Smartphone auszukommen. Damals hatte ich meines erst seit kurzem und froh, so ein den Alltag erleichterndes Tool endlich mein eigen nennen zu können. Die Teilnehmer berichteten durchwegs, die Woche als sehr erholsam erlebt zu haben. Das kann ich mir sehr gut vorstellen. Dennoch waren alle froh, ihr Smartphone wieder zurückzubekommen.

    Ich kann mich an eine Zeit erinnern, wo ich in so etwas ähnliches wie Chatsucht kam. Es war für mich eine erste Erfahrung und sie wirkte für mich wie eine Gehirnwäsche. Später hatte ich dazu einiges gelesen und war etwas erschrocken, auch über mich, dass ich mich so vorbehaltlos darauf eingelassen hatte und dann doch mental abhängig davon wurde.
    Bestimmt ist es auch ein Segen für Menschen, die nicht viel hinaus können.
    Die heutige Jugend trifft sich meist nicht mehr in Lokalen sondern via Skype - manche streben aus diesem Grunde nicht einmal unbedingt einen Führerschein an, las ich dazu vor einiger Zeit. Ohne den war es früher ja unmöglich, unter Leute zu kommen.
    Es hat also auch Vorteile. Aber die Mädels und Jungs sehen sich ja dennoch auch persönlich in der Schule oder im Sporttraining oder Match. Also ist es nicht zu technisch-einseitig.
  6. Avatar von Angelika
    Zitat Zitat von Uwe
    Digitale Demenz... fand ich sehr treffend
    Meinst du da das Buch? Meine Schwester, Kindergartenpädagogin erzählte mir vor wenigen Jahren davon. Was sagst du dazu?